Anschlussbeiträge

Wird ein Grundstück an öffentliche Wasserversorgungs- und Abwasserbeseitigungseinrichtungen angeschlossen, ist in der Regel je ein einmaliger Anschlussbeitrag zu entrichten. Durch diese Beiträge wird der Herstellungsaufwand für die Wasserversorgungs- und Abwasseranlagen (Kanäle, Kläranlagen, Regenrückhaltebecken) finanziert. Diese Beiträge müssen vom Eigentümer des Grundstückes beziehungsweise vom Erbbauberechtigten bezahlt werden. Der Beitragspflicht unterliegen Grundstücke, für welche die Möglichkeit der baulichen Nutzung besteht und die an die öffentlichen Wasserversorgungs- und Abwasseranlagen angeschlossen werden können. Die Beiträge entstehen, wenn ein Grundstück an die öffentlichen Versorgungs- und Abwasseranlagen angeschlossen werden kann. Die derzeit geltenden Beiträge können der Wasserversorgungssatzung (181,6 KiB) entnehmen. Neben diesen Anschlussbeiträgen kann ein Kostenersatz für den Haus- und Grundstücksanschluss
erhoben werden.

Haus- und Grundstücksanschlüsse

Haus- und Grundstücksanschlussleitungen verbinden die Abnehmer mit dem Versorgungsnetz. Sie beginnen am Abgang von der Hauptwasserleitung in der Straße und enden am Hauptabsperrventil unmittelbar nach der Hauseinführung. Anschlussleitungen werden ausschließlich durch die Stadtwerke auf Antrag hergestellt. Die Kosten der Herstellung, Unterhaltung, Erneuerung, Veränderung und Beseitigung der Hausanschlüsse hat der Anschlussnehmer den Stadtwerken zu erstatten. Dies gilt nicht für den Teil des Hausanschlusses, der in öffentlichen Verkehrs- und Grünflächen verläuft. Sie werden von den Stadtwerken unterhalten. Die Leitungstrasse darf nicht überbaut oder mit Bäumen bepflanzt werden, damit die Leitungen im Schadensfall zugänglich bleiben. Die Verlegetiefe beträgt ca. 1,30m.