Wetter in Plochingen
4 °C
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Vorhersage für Mittwoch
Regen und Schnee
1 °C7 °C

Vorhersage für Donnerstag
vereinzelt Schauer
2 °C8 °C

Ziel des Energiemanagements

Licht, Wärme, Luft und Wasser in einem Gebäude während der geforderten Zeit in der erforderlichen Qualität mit minimalem Mitteleinsatz bereitzustellen!

Dies führt zu einer Verringerung der kommunalen Ausgaben, zum einen durch geringere Energiekosten, zum anderen durch eine dauerhafte Werterhaltung der Liegenschaften, die Sanierungsfälle frühzeitig erkennt.

Das kommunale Energiemanagement beinhaltet die systematische Erfassung und Bewertung der Verbrauchsdaten (Wärme, Strom und Wasser) in kommunalen Liegenschaften mit dem Ziel, durch geeignete organisatorische und technische Maßnahmen den Verbrauch und die Energiebezugskosten zu senken.

Der Betrieb eines Kommunalen Energiemanagements lässt sich in verschiedene ständig zu betreibende und zu weiter zu entwickelnde Bereiche einteilen:

  • Information aller Beteiligten
    Energiemanagement funktioniert nur dann, wenn alle Beteiligten an einem Strang ziehen. Hierzu werden die beteiligten (Rektoren, Amtsleiter und die Gebäudeverantwortlichen) über Sinn und Zweck des Energiemanagements regelmäßig informiert.
  • Führung Verbrauchs- und Kosten-Controlling
    Bedeutendstes Instrument des Energiemanagements der Stadt Plochingen ist das zentrale Energiecontrolling aller energie- und wasserverbrauchender Einrichtungen, die energetische Betreuung der wichtigsten Liegenschaften. Die ermittelten Energie- und Wasserverbrauchswerte, Zählerstrukturen, die Gebäudestammdaten und die Bruttogeschossflächen werden regelmäßig aktualisiert und fortgeschrieben.
    Die monatlichen Verbrauchsablesungen werden in einer geeigneten Software eingelesen. Mit dieser Software werden die monatlichen witterungs- und zeitbereinigten Verbrauchskontrollen durchgeführt. Mehrverbräuche werden ermittelt und offen gelegt und die möglichen Ursachen im Rahmen der nächsten Begehung nachvollzogen, sowie deren Beseitigung eingeleitet. Neue und energiesparende Gebäudetechnik sind allein noch kein Garant für einen niedrigen Energieverbrauch. Erst die kontinuierliche Überwachung und Auswertungen von Energieverbräuchen einzelner Gebäude verbunden mit Optimierungen stellen Energieeinsparungen dauerhaft sicher.
  • Schwachstellenanalyse und Optimierungen
    Permanent werden im Rahmen von Begehungen die mit geringem oder keinem Aufwand beseitigbaren Mängel umsetzungsorientiert in Schwachstellenlisten aufgeführt oder direkt umgesetzt. Defekte Regler, Zeitschaltuhren oder andere Anlagenteile werden so zeitnah erneuert. Die Beseitigung der Mängel wird in den Begehungen überwacht.
    Investive Verbesserungsvorschläge werden festgehalten. Einstellungen von Regeleinrichtungen werden überprüft, mit den Nutzungsbedingungen und Temperaturverlaufsmessungen abgeglichen und bedarfsweise zusammen mit dem Bedienpersonal vor Ort neu eingestellt. Alle Anlagenteile werden auf Funktion und Regelungskonzepte auf ihre Plausibilität überprüft. Wichtig ist dabei die Kontinuität, die sich aus den regelmäßigen Begehungen ergibt.
  • Schulung der Gebäudeverantwortlichen
    Die fortwährende Schulung des Gebäudeverantwortlichen in seinem Gebäude und an seinen Anlagen stellt sicher, dass alle Gebäudeverantwortliche in die Bedienung der Anlagen und Regelungen vor Ort eingewiesen sind und diese optimal betreiben können.
  • Vertragsanalyse und Vertragsoptimierung
    Die Bezugskosten für leitungsgebundene Energien und Wasser werden ständig analysiert und Vertragsoptimierungen werden durchgeführt.